Eine zentrale Konnektivitätslösung.

Autoneum

Payment Factory: eine lohnenswerte, individualisierte Lösung.

Autoneum Holding AG

Autoneum ist einer der führenden Hersteller im Bereich der akustischen und thermischen Isolation von Fahrzeugen und beliefert die Mehrheit der weltweiten Automobilhersteller.

Branche
Automobilzulieferer
Mitarbeiter
12'800 weltweit
Website
Ausgangslage

Autoneum nutzt Payment Factory für die Zentralisierung der konzernumfassenden Zahlungsströme für Treasury- und Kreditorenzahlungen. Dies mittels eines einheitlich genutzten ERP-System, das eine zentrale Konnektivitätslösung bereitstellt.

Ausgangslage

Autoneum nutzt Payment Factory für die Zentralisierung der konzernumfassenden Zahlungsströme für Treasury- und Kreditorenzahlungen. Dies mittels eines einheitlich genutzten ERP-System, das eine zentrale Konnektivitätslösung bereitstellt. Darüber hinaus ermöglicht es Autoneum die effektive und kostengünstige Zentralisierung von Dateiübertragungen. Ein weiterer Nutzen: Payment Factory macht Überweisungen über eine zentrale Bankverbindun an die entpsrechende Bankverbindung und das jeweilige Konto möglich.

Produkte, Lösungen & Services

  • Fides Multibanking Suite
  • Hybrid Service Büro
  • SWIFT Service Büro
  • Reporting
  • Zahlungen
  • TMS Verbindung
  • ERP Verbindung

Über Autoneum

Autoneum ist einer der führenden Hersteller im Bereich der akustischen und thermischen Isolation von Fahrzeugen und beliefert die Mehrheit der weltweiten Automobilhersteller. Kunden von Autoneum sind führende Automobilhersteller in den Schlüsselmärkten Europa, Nordamerika, Südamerika und Asien. Das Schweizer Unternehmen mit Hauptsitz in Winterthur führt weltweit Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durch. Autoneum ist an über 50 Standorten in über 20 Ländern vertreten.

Die Treasury-Bedürfnisse von Autoneum

Die Payment Factory von Autoneum entstand aus dem Bedarf an eine bessere Transparenz und Kontrolle der Barmittel und Liquidität sowie dem Anspruch an standardisierte und zentralisierte Prozessen für die Übermittlung und Ausführung von Zahlungsdateien.

Zu den eingesetzten Technologien zählen SAP und das Fides Service Bureau für den Zugang zu SWIFT, EBICS oder alternativen Kanälen im Zusammenhang mit der Bankkonnektivität und der Übermittlung und Ausführung von Zahlungen. Das Unternehmen zentralisierte 2012 seinen Treasury-Bereich an seinem Hauptsitz

© www.autoneum.com

Der Start im Jahr 2012

Die Herausforderung für das Autoneum Treasury-Team war, dass das Unternehmen trotz des zentralisierten Treasury-Bereichs weltweit über mehr als 100 Bankkonten und mehr als 45 Bankbeziehungen verfügte. Zudem hatte Autoneum grosse Positionen lokaler Barmittel bei zahlreichen Banken ausserhalb des Core-Banking-Systems.

Zu jenem Zeitpunkt verfügte Autoneum über ein veraltetes Treasury Management System und ein veraltetes ERP. Zudem fehlte fehlte es an einer Standardisierung für die Verarbeitung von Zahlungsdateien oder den Erhalt von Kontoauszügen. Die lokalen Niederlassungen waren verantwortlich für die Erstellung und Freigabe von Zahlungen – ohne Transparenz für den Hauptsitz in Winterthur. Es gab keinen gemeinsamen Standard für Zahlungen oder das Reporting, etwa MT940, das internationale Format von SWIFT für den Empfang von Bankkontoinformationen zur Verarbeitung in Finanzsoftware-Anwendungen. Bankauszüge wurden ausgedruckt und manuell verbucht.

Vor dem Projektstart wurden Kreditorenzahlungen oder Treasury-Überweisungen über lokal genutzte Host-to-Host-Verbindungen, einzelne E- Banking-Systeme oder sogar per Fax bezahlt. Die Zahlungsprozesse waren also kaum aufeinander abgestimmt.

Das Payment Factory Projekt

Das Treasury-Team von Autoneum implementierte SAP, wobei die Umsetzung der Payment Factory eines der Kernelemente war. Diese sollte im Tagesgeschäft grössere Transparenz punkto Barmittel und Liquidität sowie Zahlungsflüsse mittels standardisiertem Format und Kanal schaffen. Für das Reporting entschied sich das Treasury-Team für die Verwendung des MT940-Formats. Darüber hinaus wurde die Konnektivität mit den Banken optimiert, die Anzahl Bankkonten verringert und die Anbindung der Rechtseinheiten über eine einzige Schnittstelle und einen standardisierten Prozess optimiert.

© www.autoneum.com

Die Entwicklung der Payment Factory

Das Treasury-Projekt entwickelte sich aus dem globalen Projekt zur Neugestaltung bestehender Prozesse. Ziel war die weltweite Einführung von standardisierten Geschäftsprozessen mit einem neuen globalen, SAP basierten ERP.

Auf Basis früherer Managementanalysen wurde im September 2012 SAP TRM, das Treasury-Modul von SAP, evaluiert. Das Modul «In-House Cash» wurde zur zukünftigen Verwendung lizenziert.

Die Entscheidung zugunsten von SAP hatte zwei Gründe: Einerseits die Vorteile bei der Integration in die ERP-Landschaft. Andererseits ein Greenfield-Projekt, bei dem die gewünschten Treasury-Bedürfnisse und -Ideen im globalen Design umgesetzt werden konnten. Zu den kurzfristig erforderlichen Änderungen zählten die Zentralisierung der Übertragung von Zahlungsläufen und Kontoauszügen sowie die Etablierung eines einzigen Gateways zu den Banken. Darüber hinaus wurden den lokalen Rechtseinheiten Treasury-Module zur Verfügung gestellt.

Wer sollte für wechselseitige Verbindungen zu Banken verwendet werden? Autoneum hatte zur täglichen Erfassung von MT940- und MT942-Auszügen bereits mit dem Schweizer SWIFT Service Bureau von Fides zusammengearbeitet. Ausserdem bietet Fides einen kombinierten Hybrid-Ansatz für die Zahlungsausführung: entweder eine Banken-Verbindung über SWIFT, via EBICS, H2H oder auch über alternative Kanäle.

Zu den EBICS-Mitgliedsländern zählen Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Weitere Länder dürften bald beitreten. Im Gegensatz zu SWIFT verursacht die Nutzung von EBICS keine zusätzlichen Transaktionsgebühren. Zudem verursacht EBICS geringere Implementierungskosten für die betroffenen Banken. Ein weiterer Vorteil: Autoneum kann auf Zahlungsdateien von Banken aus nicht EBICS zugehörigen Ländern empfangen. Ausserdem hat Autoneum realisiert, dass die Umsetzung von EBICS-Projekten weit weniger komplex ist.

Autoneum entschied sich für die hybride Service-Bureau-Lösung von Fides. Dank unseres Services können sämtliche Kreditoren- und Treasury-Zahlungen über das Bank Communication Management von SAP an die Middleware und von dort über Fides mittels SWIFT oder auch das EBICS-Netzwerk an Banken übertragen werden.

Die Payment Factory von Autoneum wurde 2013 in der Schweiz eingeführt. 2014 wurde sie in den USA und in Kanada sowie 2015 in Frankreich realisiert. Spanien und Portugal folgten ebenfalls 2015. Alle Einheiten wurden über Fides, drei Schweizer Banken und eine Euro-Bank über EBICS sowie eine US-/kanadische Bank über einen Autoneum eigenen, von Fides gehosteten BIC verbunden.

Bisherige Erfolge

Mit der Umsetzung dieses Projekts wurde die Bankkonnektivität mit einem einzigen Gateway zu den Banken und zum SAP TMS in einer Straight-Through-Processing-Struktur erreicht. Der US-/kanadischen Bank steht eine stabile SWIFT-Verbindung zur Verfügung. Uneinheitliche, lokale Zahlungsformate wie Schecks werden vermieden. Der Prozess ist dank des direkten Hochladens von Bankauszügen in das TMS/ERP deutlich transparenter. Es gibt nun einen einheitlichen Ansatz für die Genehmigung und Freigabe von Zahlungsläufen. Bei den Bankbeziehungen liegt der Fokus auf Kernbanken für Prozesse wie beispielsweise die Zahlungsausführung. Nach Abschluss aller Rollouts sind sieben bis acht Kernbanken, ohne lokale Banken, vorgesehen. Die lokalen Bankbeziehungen wurden reduziert. Der Effekt: Die Transaktionskosten sind gesunken, da weniger Banken mehr Volumen erhalten – dies führt zu besseren Konditionen. Die Vermeidung oder markante Reduktion von lokalen Zahlungsmitteln wie Schecks hat die Bankgebühren ebenfalls gesenkt.

Und wie viel Geld wurde gespart? Die Quick-Wins liegen auf der Hand: Die Kosten pro Scheck in den USA sind oftmals fünfmal so hoch wie ACH-Zahlungen. Bei einer Reduzierung des Checkvolumens um 80 % sind die Einsparungen signifikant.

© www.autoneum.com

Folgeprojekte

Autoneum erwägt zukünftig Zahlungen und Inkasso im Auftrag. Dies ist ein interessanter Ansatz für die in der Eurozone liegenden Geschäftsstellen. Zunächst müssen jedoch steuerliche und rechtliche Abklärungen vorgenommen werden, was der Hauptgrund für die Verschiebung dieses Projektteils war.

Wenn es sich für Autoneum lohnt, sollte das Format der Kontoauszüge von MT940/942 auf CAMT.053/ CAMT.052 umgestellt werden. Allerdings sind noch nicht alle Banken bereit und einige Banken berechnen für die Nutzung dieser Formate zudem höhere Gebühren.

Die SAP-Treasury-Optimierungen sollten zudem weitere Vorteile mit sich bringen. Dazu zählen etwa die automatische Bestätigung von Devisengeschäften mit Banken und ein Treasury-Cockpit. Das Cockpit unterstützt die lokalen Endnutzer bei der Navigation durch die verschiedenen relevanten Treasury-Vorgänge. Darüber hinaus sollen Anforderungen für die Einhaltung diverser neuer lokaler Vorschriften umgesetzt werden.

Informationen zu Fides

Fides ist Weltmarktführer für Multibank-Konnektivität, Zahlungen und Transaktionskommunikation. Als Marktführer seit mehr 100 Jahren setzt sich Fides dafür ein, Finanzgeschäfte für alle Organisationen so effizient, transparent und sicher wie möglich zu gestalten. Mehr als 3‘500 Kunden verlassen sich auf Fides für ein effizientes Cash- und Liquiditätsmanagement. Sie profitieren von der Anbindung an mehr als 13‘000 Banken und von umfassenden Workflow-, Reporting-, Konvertierungs-, Validierungs- und Sicherheitsdienstleistungen. Ganz gleich, ob Unternehmen über die sichere Fides Multibanking Suite zugreifen oder unsere nahtlose Integration mit ERP-, TMS- und anderen Backend-Systemen von Drittanbietern nutzen: Fides ist die einzige Plattform, die sie benötigen.

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